Titelbild Bildung - Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit

Unsere Schulsozialarbeiter*innen sind Ansprechpartner*innen für alle, die an der Schule wirken. In erster Linie sind das natürlich die Schüler*innen. Ihnen stehen wir in allen Angelegenheiten, die die Lebenswelt Schule betreffen, beratend und unterstützend zur Seite. Auch eine konstruktive Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrpersonal ist uns sehr wichtig. Wir arbeiten vernetzt in schulischen und außerschulischen Gremien und kooperieren mit zahlreichen Institutionen und Behörden.

Unsere Arbeitsprinzipien

Wir legen Wert auf eine offene, ressourcenorientierte und wertschätzende Haltung. Für unsere Arbeit ist eine grundlegend positive und vertrauensvolle Beziehung maßgebend. Selbstverständlich unterliegen wir der Schweigepflicht.

Zu unseren Leitideen gehören das Prinzip der Freiwilligkeit, ein Lebensweltbezug und die Hilfe zur Selbsthilfe. Wir arbeiten multiprofessionell und bemühen uns um Partizipation und Inklusion. Dabei sind wir sensibel gegenüber Diskriminierung.

Unsere Ziele

Mit unserer Arbeit möchten wir dazu beitragen, den Schulalltag für alle angenehmer zu gestalten. Dazu möchten wir vor Ort unterstützend wirksam sein. Sowohl bei Fragen, Sorgen und Schwierigkeiten, als auch bei Anregungen, Ideen und positiven Impulsen.

Gemeinsam mit der jeweiligen Partnerschule werden konkrete Inhalte entwickelt, die dem Wunsch und dem Bedarf der Lernenden und Lehrenden entsprechen.

Unsere Schwerpunkte an der Grundschule unter dem Regenbogen

  • Demokratiebildung: Unterstützung der Gesamtschüler*innenvertretung, Arbeit mit dem Klassenrat, Aktionstag „Berlin machen“, partizipative Projektentwicklung und Begleitung von Kindern bei deren Umsetzung
  • Soziales Lernen in der Gruppe: z. B. Projekt „Reden statt streiten“, um Gewalt präventiv begegnen zu können
  • Freizeitbetreuung: Pausenspiele in den Hofpausen, regelmäßige Arbeitsgemeinschaften, Veranstaltungen, z. B. Präventionsrunde in Zusammenarbeit mit der Polizei
  • Kinderschutz: Beratung von Eltern, Lehrer*innen und Erzieher*innen zu Kinderschutzfragen
  • Unterstützung des Kollegiums beim Ausfüllen von Meldebögen zum Kinderschutz
  • Netzwerkarbeit: Kooperation mit dem Jugendamt und Partner*innen im Quartier

Unsere Schwerpunkte an der Jean-Piaget-Schule

  • sozialpädagogische Begleitung und Beratung: Bei allen Themen, die die Lebenswelt der Schüler*innen betreffen, stehen wir beratend zur Seite. Beratung kann in Einzel- oder Gruppengesprächen stattfinden. Selbstverständlich richtet sich das Angebot auch an Eltern/Erziehungsberechtigte oder andere enge Bezugspersonen
  • Unterstützung in Krisensituationen: Bei Kinderschutzfällen und individuellen Krisensituationen erfolgt sofortige Unterstützung in Kooperation mit Schulleitung und Jugendamt
  • Arbeit mit Schulverweigerer*innen: Ein unentschuldigtes Fernbleiben von der Schule wird analysiert und Probleme, die sich dahinter verbergen, bearbeitet.
  • Arbeit im sozialen Trainingsraum: Nach dem Motto „Jede*r hat das Recht auf ungestörten Unterricht“ gibt die Trainingsraum-Methode klare Regeln und Konsequenzen vor, wodurch die Schüler*innen Orientierung erhalten und ein respektvolles Miteinander im Klassenraum ermöglicht wird.
  • Begleitung des Klassenrats: Der Klassenrat gibt allen am Klassenverband Beteiligten Raum und Zeit, um eigene Themen zu besprechen. Dabei haben insbesondere die Bedürfnisse der Schüler*innen Vorrang. Sie legen Rollen fest (zum Beispiel Ratsmitglied, Vorsitz, Regelwächter*in,…) und bringen Themen ein, die dann während der regulären Unterrichtszeit besprochen werden. Dabei sollen alle die Möglichkeit erhalten, sich an der Diskussion zu beteiligen.
  • soziales Kompetenztraining (Gruppenarbeit): Mit erlebnispädagogischen Methoden werden Teamarbeit und individuelle Stärken gefördert. Im Fokus von Klasse 7 steht das Kennenlernen und Erarbeiten gemeinsamer Klassenregeln. In den Klassenstufen 8, 9 und 10 stehen Klassenklima und Konfliktverhalten im Mittelpunkt.
  • Begleitung der Hofpausen: Die Hofpausen sind eine gute Möglichkeit, mit Schüler*innen ins Gespräch zu kommen, beziehungsweise ihnen eine niedrigschwellige Kontaktaufnahme zu bieten. Darüber hinaus entstehen auf den Hofpausen häufig Konflikte. Entsprechend notwendig kann es sein, im Falle einer Eskalation vor Ort zu intervenieren.
  • Bewegte Pause: Die Bewegte Pause wird im Rahmen des Ganztages während der zweiten Hofpause angeboten. Schüler*innen haben die Möglichkeit, sich gegen Vorlage eines Schüler*innenausweises Spiel- und Sportgeräte auszuleihen.
  • Betreuung von Arbeitsgemeinschaften zur Unterstützung des teilgebundenen Ganztags

Unsere Schwerpunkte am Victor-Klemperer-Kolleg

  • Beratung von Kollegiat*innen (Erwachsene, die im 2. Bildungsweg das Abitur nachholen – auch Menschen nichtdeutscher Herkunft) bei Fragen der Alltagsbewältigung, Zeit- und Geldmanagement, Stressbewältigung bzw. individuellen Problemlagen
  • Gezieltes Beratungsangebot bei Fehlzeiten: Feststellen und Bearbeiten von Ursachen
  • Intensives Coaching im Prozess der Krisenbewältigung mit dem Ziel, Kollegiat*innen zu stärken und Abbrüche zu vermeiden
Standort
Berufehaus Sonneneck
BerufeHaus Sonneneck

Alt-Hellersdorf 29 – 31
12629 Berlin

Kontakt
Inga Schütt
Inga Schütt

Telefon: +49 (0) 30 / 99 28 53 79
E-Mail: Ischuett(at)kids-und-co.de

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