
Handlungssicher und demokratisch
Demokratiebildung für Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit
Laufzeit: 01.09.2024 bis 31.12.2026
Extrem rechte Äußerungen junger Menschen, die Präsenz extrem rechter Jugendorganisationen und die damit verbundenen politischen Spannungen und antidemokratischen Haltungen und Handlungen stellen Fachkräfte im pädagogischen Bereich vor große Herausforderungen. Diese Problematik wird durch zunehmende polarisierende Diskussionen zu Themen wie z.B. Migration und internationalen Konflikten verstärkt. Der Bedarf an konkreten Handlungsstrategien und präventiven Maßnahmen, die den Fachkräften helfen, in ihrem Arbeitsalltag handlungssicherer mit diesen Themen umzugehen, wächst.
Zum 01.09.2024 ist das Projekt "Handlungssicher und demokratisch: Demokratiebildung für Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit" gestartet. Das Projekt wird vom Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade gefördert und umfasst den Aktionsraum Quartiersmanagementgebiet Hellersdorfer Promenade und die dort ansässigen Kitas, Schulen, Freien Träger und Jugendfreizeiteinrichtungen.
Gerne informieren wir Sie persönlich über Termine, wenn Sie uns eine kurze E-Mail mit Bekundung Ihres Interesses senden. Die Anmeldung zur Fortbildungsreihe ist ebenfalls per E-Mail möglich.
Zielsetzung des Projekts
Das Projekt zielt darauf ab, auf diese Bedarfe zu reagieren, und möchte Fachkräfte durch speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Fortbildungsangebote unterstützen, deren Inhalte direkt im Arbeitsalltag Anwendung finden können. Geplant sind bisher 4 modulare Angebote, die einander ergänzen.
Konkret möchten wir:
- Fachkräfte für extrem rechte und demokratiefeindliche Handlungen und Äußerungen sensibilisieren.
- Fachkräfte in ihrer Haltung und Handlungssicherheit im Umgang mit demokratiefeindlichen und extrem rechten Handlungen und Äußerungen stärken.
- Nachhaltige Strukturen für den Austausch und die Weiterbildung schaffen, damit Fachkräfte auch über das Projekt hinaus Hilfe und Unterstützung finden können.
- Durch Workshops und einen Methodenkoffer Fachkräften praxisorientierte Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie souverän auf extrem rechte und demokratiefeindliche Handlungen und Äußerungen reagieren können.
Fortbildungsangebot
Die Workshopreihen sind im Frühjahr 2025 gestartet. Sie finden als 4-teilige Fortbildungsreihe statt, die Inhalte bauen aufeinander auf und sind folgendermaßen unterteilt:
Ihr – Extrem rechte Erlebniswelt
Im ersten Modul schaffen wir begriffliche Klarheit und setzen uns mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF), Pauschalisierenden Ablehnungskonstruktionen (PAKOs) und Motiven der Hinwendung zu rechten Weltbildern auseinander. Ergänzend bieten wir einen Einblick in rechte Erlebniswelten, um ihre Attraktivität, Dynamiken und Wirkmechanismen besser zu verstehen. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden die Kollegiale Fallberatung als praxisnahe Methode kennen, mit der sich schnell und strukturiert Handlungsoptionen entwickeln lassen. Im Mittelpunkt steht dabei, besser zu verstehen, warum sich besonders junge Menschen rechten Positionen zuwenden.
Ich – Haltung und Kommunikationstraining
Im zweiten Modul reflektieren wir die eigene Haltungskompetenz und den kommunikativen Status und erproben deren Wirkung in der Gesprächsführung mit Jugendlichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit rechten oder diskriminierenden Äußerungen. Ziel ist es, mehr Sicherheit in der eigenen Haltung zu erlangen, kommunikative Handlungssicherheit zu stärken und souverän auf herausfordernde Äußerungen reagieren zu können.
Wir – Leitbild und Schutzkonzept im Träger
Im dritten Modul klären wir die Unterschiede zwischen Leitbild, Hausordnung und Schutzkonzept und analysieren bestehende Bedarfe in den Einrichtungen. Auch bieten wir den Teilnehmenden Raum, ihre Verbesserungswünsche zu reflektieren und geben Hinweise auf geeignete Ansprechpartner*innen. Das Modul befasst sich ebenfalls mit dem Neutralitätsgebot. Darüber hinaus stellen wir einen Interventionsplan vor, welcher beim Umgang mit rechten Vorkommnissen Orientierung bietet. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, Veränderungsprozesse in ihren Trägern anzustoßen und verbindliche Strukturen zur Prävention zu etablieren.
Alle – Rechtliche Möglichkeiten und Unterstützungssysteme
Im vierten Modul prüfen wir, was strafrechtlich relevant ist, was angezeigt werden kann und welche Handlungsmöglichkeiten Träger im Umgang mit rechten Tendenzen haben. Des Weiteren geben wir Einblicke in bewährte Praxisansätze zu Prävention, Intervention und Nachsorge. Zudem festigen wir das Wissen aus den vorausgegangenen Modulen.Ziel ist es, die Verantwortung und Handlungsspielräume für Vereine und Einrichtungen zu klären sowie Prävention nachhaltig organisatorisch zu verankern.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Erhoffte Ergebnisse des Projekts für den Bezirk
Langfristig soll das Projekt Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit sensibilisieren für extrem rechte und demokratiefeindliche Neigungen und in ihrer Handlungssicherheit im Umgang mit ebendiesen Problematiken stärken. Dies fördert ein besseres Miteinander in den pädagogischen Einrichtungen und im Bezirk und wirkt extrem rechten Tendenzen sowie gesellschaftlicher Polarisierung entgegen.
Standort
Alt-Hellersdorf 29 – 31
12629 Berlin
Kontakt
Projektverantwortliche
Projektverantwortliche
Telefon: +49 (0) 30 / 99 40 17 21
E-Mail: handlungssicher@kids-und-co.de
Das Projekt startete mit einer Bedarfsanalyse, die zum einen dazu diente aktuelle Geschehnisse in den pädagogischen Einrichtungen im Quartier zu ermitteln, sowie die Bedürfnisse und Wünsche der Fachkräfte.
Die Auswertung der Bedarfsanalyse zeigt, rechtsextreme und diskriminierende Vorkommnissen sind häufig im pädagogischen Alltag. Viele dieser Vorfälle treten mehrmals pro Monat oder sogar wöchentlich auf und betreffen eine Vielzahl an Themen, wie Alltagsrassismus, extrem rechte Parolen, sexistische und queerfeindliche Äußerungen sowie ausgrenzende Sprache. Besonders auffällig sind auch Vorfälle im digitalen Raum, etwa rechte Inhalte auf Social Media sowie Hakenkreuzschmierereien.
Fachkräfte berichten von Unsicherheiten bei der Gesprächsführung und Argumentation, dabei einschlägige Symbole zu erkennen und der richtigen Intervention in Konfliktsituationen, besonders in großen Gruppen. Auch die Reflexion der eigenen Haltung und der Umgang mit eigener Betroffenheit stellt eine Herausforderung dar.
Die Bedarfe konzentrieren sich auf Fortbildungen zu Themen wie Antidiskriminierung, Argumentationstrainings, deeskalierende Strategien und Rechtsberatung/ rechtlichen Möglichkeiten. Zudem wird der Wunsch nach konkreten Handlungsleitfäden, niedrigschwelligem Aufklärungsmaterial sowie einem Schutzkonzept innerhalb der Trägerorganisationen geäußert.
Für den geplanten Methodenkoffer wünschen sich die Befragten Fallbeispiele für die Praxis, Handlungsleitfäden, Checklisten zur Früherkennung von Radikalisierung und Arbeitsblätter für die Diskussion mit Jugendlichen. Weitere Wünsche umfassen interaktive digitale Inhalte und Spiele zur Förderung von Demokratieverständnis.
Dieses Feedback bildet die Grundlage für unsere nächsten Schritte, um Fachkräften die nötige Unterstützung und Sicherheit im Umgang mit extrem rechten und diskriminierenden Handlungen zu bieten.
- cultures interactive e.V.
https://www.cultures-interactive.de/de/Beratung.ht...
"Cultures Interactive [bietet] eine praxisorientierte und kostenlose Beratung zum Umgang mit Phänomenen, die menschen- oder demokratiefeindliche Bezüge aufweisen." - Fachstelle Rechtsextremismusprävention (fa:rp)
https://farp.online
"Aus unserer Arbeit mit Jugendlichen wissen wir: Jugendsozialarbeiter*innen kommt eine wesentliche Aufgabe bei der Förderung und Stärkung von sozialen und demokratischen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu. […] Deswegen stärkt die Fachstelle Rechtsextremismusprävention (fa:rp) Jugendsozialarbeiter*innen, Multiplikator*innen und Studierende der Sozialen Arbeit im Umgang mit menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Haltungen." - Fachstelle Rechtsextremismus und Familie (RuF)
https://rechtsextremismus-und-familie.de/
RUF "ist die bundeszentrale Koordinations- und Fachstelle zu Fragen des Zusammenhangs von Rechtsextremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie ihrer Bedeutung für Sozialisation, Einstellungsbildung und das Zusammenleben in Familien. […] Wir bieten Beratungen für Familien und Angehörige, als auch für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe an, die mit rechtsextremen Familien konfrontiert sind und nach Unterstützung und Handlungsmöglichkeiten suchen." - GhJ - Gefangene helfen Jugendlichen
Gefangene helfen Jugendlichen e.V. (GhJ):Kriminalprävation für Jugendliche
"Mit unserem einzigartigen Lösungsansatz bei dem ehemalige Häftlinge und aktuell einsitzende Straftäter Kindern und Jugendlichen die Folgen von Straftaten und Gewalt vermitteln, intervenieren auf einer anderen Ebene als klassische gewalt- und kriminalpräventive Projekte ohne (ehemalige) Strafgefangene. Unsere Zielgruppe erreichen wir folglich auf eine besondere Art und Weise und machen so wirksame Kriminal- und Gewaltprävention bei Jugendlichen. Wir konfrontieren sie. Wir sensibilisieren sie. Und wir diskutieren mit ihnen auf Augenhöhe." - Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
Startseite | MBR (mbr-berlin.de)
"Wir beraten bei konkreten rechtsextremen, rechtspopulistischen, rassistischen und antisemitischen Herausforderungen, in welcher Erscheinungsform sie auch auftreten, sowohl im privaten wie im beruflichen Umfeld." - Mobiles Beratungsteam Berlin (MBT)
https://www.mbt-berlin.de
"Das MBT berät Akteur:innen gemeinnütziger Organisationen und aus dem öffentlichen Sektor in Berlin: vor Ort, kostenfrei und auf Ihre jeweiligen Anliegen zugeschnitten."
Links zur weiteren Recherche:
Kompetenznetzwerk Rechtsextremismusprävention (KompRex)
Toolbox gegen rechte Gewalt
Omas gegen rechts
Berliner Wegweiser Antidiskriminierung - VIA
https://rexbegegnen.de
Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt
- Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB (ADNB)
https://www.adnb.de
Das ADNB berät und unterstützt Personen, die "rassistisch oder aufgrund Ihrer Religion, Sprache, Ihres Geschlechts, als Trans*, Inter* oder Queere Person, wegen Behinderung, Klassenzugehörigkeit, Alter oder auch mehrfach diskriminiert werden/worden sind." - DOSTA/MIA – Dokumentationsstelle Antiziganismus/Melde-und Informationsstelle Antiziganismus /Amaro Foro e.V.
https://amaroforo.de/projekte/dosta/
"Das Projekt [DOSTA] erfasst systematisch antiziganistisch motivierte Vorfälle und unterstützt Betroffene von Diskriminierung. […] Wir bieten Erstberatung, Aufklärungsarbeit über Handlungsmöglichkeiten, bei Bedarf Begleitung zu Beratungsinstanzen sowie Empowermentarbeit." - ElternStärken – Fortbildung, Vernetzung, Beratung zum Thema Familie und Rechtsextremismus
https://www.elternstaerken.de
"ElternStärken [bietet] Unterstützung bei der Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Eltern und Kindern. Fachkräfte der Bildungs- und Betreuungsarbeit können auf ein umfangreiches Angebot an Fortbildungen, Beratung und Coaching sowie auf Fachliteratur und Praxismaterialien zurückgreifen." - Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA e.V.)
https://www.idaev.de/themen/bildungsangebote
"IDA begleitet bei der rassismuskritischen Organisationsentwicklung, unterstützt im Umgang mit Rassismus, berät in Fragen der Projektarbeit und vermittelt Referent:innen, Trainer:innen oder Moderator:innen für Veranstaltungen oder Kontaktadressen von Organisationen, Verbänden, wissenschaftlichen Institutionen usw." - OFEK e.V.
https://ofek-beratung.de/berlin
"OFEK berät, begleitet und unterstützt Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug:innen antisemitischer Vorfälle und Gewalttaten." - OPRA - Psychologische Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt
www.opra-gewalt.de
"Von rechten, rassistischen Menschen bedroht, verfolgt, beleidigt, geschlagen, verletzt? Wir unterstützen schnell, unbürokratisch und kostenlos. Unser Angebot richtet sich auch an Zeug*innen eines Angriffs und an die Angehörigen eines Opfers." - Reachout
Beratung (reachoutberlin.de)
"ReachOut ist eine Beratungsstelle für Betroffene rassistischer und rechter Gewalt und Bedrohung in Berlin. ReachOut berät auch Betroffene von Racial Profiling und rassistischer Polizeigewalt." - RIAS e.V.
www.report-antisemitism.de
"Der Bundesverband RIAS e.V. initiiert und unterstützt den Aufbau regionaler Melde- und Unterstützungsnetzwerke und bildet sich neu gründende zivilgesellschaftliche Projekte fort. Deren Hauptzweck ist die Erfassung antisemitischer Vorfälle in Deutschland."
Queerness
- Quarteera e.V.
www.quarteera.de
"Wir helfen queeren Geflüchteten und Migrant*innen aus Osteuropa, Zentralasien sowie dem Kaukasus beim Ankommen und der Orientierung in Deutschland […] [und] helfen [u.a.] LSBTIQ* Betroffenen bei queerfeindlicher Diskriminierung und Gewalt und setzen uns für ihre Rechte ein" - Queer Home
www.queerhome.de
"Auf dieser Homepage finden Interessierte alle relevanten Informationen zu allen Fragen rund ums Wohnen für LSBTIQ+."
Verschwörungserzählungen und Sekten
- entschwört
https://entschwoert.de/
"Beratungsangebot richtet sich an Personen im Großraum Berlin, die in ihrer Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis verschwörungsideologische Aussagen wahrnehmen und einen Umgang damit finden möchten oder aber müssen" - SektenInfo Berlin
https://www.berlin.de/sen/jugend/familie-und-kinde...
"Staatliche Beratungs- und Informationsstelle zu sogenannten Sekten und konflikthaften Angeboten in Berlin" - veritas
https://www.veritas-berlin.de/de/
"Beratungsstelle für Betroffene von Verschwörungserzählungen"
Polizeigewalt
- Kampagne für Opfer von Polizeigewalt (KOP)
https://kop-berlin.de/uber-kop
"Ziel von KOP ist es, auf verschiedenen Ebenen institutionellem Rassismus entgegenzutreten und damit den rassistischen Normalzustand zu durchbrechen. Konkret befassen sich die Gruppen unter anderem mit der Polizeipraxis des Racial Profiling -, der Dokumentation und Aufklärung rassistischer Polizeiangriffe und -übergriffe sowie der Begleitung der Opfer und die Vermittlung zu Beratungsstellen."
Digitaler Hass
- Civic.net / Amadeu Antonio Stiftung
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/projekte/civic-net-aktiv-gegen-hass-im-netz/
"Civic.net stärkt die digitale Zivilgesellschaft, die konsequent gegen Hass und Abwertung eintritt. […] Wir begleiten Professionalisierungsprozesse in Ihrem Team und helfen Ihnen, Handlungsstrategien im Umgang mit Hate Speech zu etablieren. Und wir stehen Ihnen während eines digitalen Hassangriffs und der dazugehörenden Strategieentwicklung mit Rat und Tat zur Seite." - HateAid
https://hateaid.org/
"Wir treten an, um die digitale Welt für alle zu einem positiven Ort zu machen. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und vielem mehr. Dafür festigen wir immer und zuallererst demokratische Grundwerte. Indem wir bei digitaler Gewalt unmittelbar Beratung und rechtliche Unterstützung leisten."
Diskriminierung und Migration
- Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung und chronische Erkrankung (adb)
www.diskriminierung-berlin.de
"Ob bei der Arbeit, bei einer Behörde, bei der Wohnungssuche oder in der Freizeit – wir unterstützen Sie, wenn Sie diskriminiert werden." - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS)
https://adas-berlin.de/beratung/#top
"Die Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) bietet Beratung und Unterstützung für Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte, Schulbeschäftigte und Vertrauenspersonen des Schulumfelds, die an einer Schule diskriminiert wurden." - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen Lichtenberg (RAA Berlin e.V.)
https://auf-lichtenberg.de
"Zu den Angeboten der Anlauf- und Fachstelle gehören Beratung und Begleitung von Diskriminierungs- und Rassismuserfahrenen sowie die Qualifizierung des pädagogischen Personals in Bildungseinrichtungen des Bezirks." - Reistrommel e.V.
www.reistrommel-ev.de
"Der Verein verfolgt das Ziel, die Lebenssituation der als Arbeitsmigranten nach Deutschland gekommenen vietnamesischen Mitbürger und deren Familienangehörigen sowie Asylsuchende zu verbessern. […] Dies[] […] [wird] realisiert u.a. durch: soziale Beratung/Betreuung von Migranten und deren Familienangehörigen"
Vernetzungs- und Empowermentinitiativen
- Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst)
https://www.damost.de/
"Wir vernetzen und empowern (post-) migrantische und rassifizierte Communities in Ostdeutschland, indem wir unsichtbarmachende, diskriminierende und verdrängende Strukturen offenlegen, kritisieren und bekämpfen." - JUGENDSTIL*
https://jugendstil-projekt.de/
"JUGENDSTIL* stärkt selbstorganisiertes, (post-)migrantisches Engagement von jungen Menschen in Ostdeutschland. Denn wir sind überzeugt: Eine tolerante, starke Demokratie braucht (post-)migrantische Visionen und Perspektiven." - Polylux e.V.
https://polylux.network/de
"Netzwerk Polylux unterstützt Vereine, Initiativen und Projekte der kritischen Zivilgesellschaft [in Ostdeutschland] vor Ort und finanziell durch Fördermitgliedschaften"
- Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V.(BAG Ausstieg)
https://bag-ausstieg.de/uber-uns/
Die BAG Ausstieg "ist der bundesweite Dachverband zivilgesellschaftlicher Akteure der Ausstiegs- und Distanzierungshilfe aus extrem rechten Zusammenhängen. Sie […] vernetzt einzelne Beratungsstellen über Landesgrenzen hinweg und ermöglicht dadurch eine bedarfsgerechte, individuelle und flexible Ausstiegshilfe." - Crossroads / VPN
https://crossroads-berlin.net/
"CROSSROADS ist ein Beratungs- und Interventionsprojekt von Violence Prevention Network zur Radikalisierungsvermeidung bzw. Deradikalisierung junger rechtsextremer Menschen in Berlin." - EXIT
https://www.exit-deutschland.de/exit/
"EXIT-Deutschland ist eine Initiative, die Menschen hilft, die mit dem politischen, ideologisch-religiösen, gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichteten Extremismus brechen und sich ein neues Leben aufbauen wollen." - JUST X Berlin / VPN
https://violence-prevention-network.de/angebote/projektuebersicht/radikalisierungspraevention-und-deradikalisierung-in-strafvollzug-und-bewaehrungshilfe/berlin/
"Ziel des Projekts ist die Prävention von Radikalisierung, die Initiierung und Förderung von Distanzierungsprozessen sowie die Unterstützung beim Ausstieg aus extremistischen Gruppierungen und Ideologien im Berliner Justizvollzug und in der Gerichts- und Bewährungshilfe." - REE! / VPN
https://violence-prevention-network.de/angebote/projektuebersicht/ree/
"[I]n Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden […] [spricht] das Projekt REE! mit seiner mobilen Beratungsstelle […] gezielt (junge) Erwachsene im Alter bis 27 Jahre (in Einzelfällen auch über 27) aus dem rechtsextremen Spektrum an[…], die noch keine intrinsische Ausstiegsmotivation formulieren. Eine weitere Zielgruppe sind ratsuchende Angehörige und/oder das soziale Umfeld von radikalisierten Personen, die idealerweise in den Beratungsprozess einbezogen werden." - veritas
https://www.veritas-berlin.de/de/
"Sie haben Zweifel, fühlen sich aufgrund Ihrer Weltanschauung isoliert oder wünschen sich Unterstützung im Distanzierungsprozess?"