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Stark gegen Rechts

Interkulturelles Lernen, die erlebnisbezogene intensive Auseinandersetzung mit dem „Anders sein“ war das zentrale Thema des im Zeitraum 2002 – 2005 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes.

Bundesministerin Dr. Christine Bergmann gab bei einer Pressekonferenz in unserem Haus den offiziellen Startschuss für das aus dem Sonderprogramm Entimon geförderte Modellprojekt. Hunderte Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und Auszubildende nahmen erfolgreich daran teil.

In Vorbereitung von Lernspaziergängen in das multikulturelle Kreuzberg wurden gemeinsame Unterrichtsstunden und Workshops gestaltet. Hier wurden die Jugendlichen zunächst anhand ihres bekannten Umfeldes mit dem Thema des „Andersseins“ konfrontiert und lernten, wie Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit entstehen. In anschließenden Stadterkundungen – verbunden mit persönlichen Einblicken in das Leben junger Berliner anderer Nationalitäten – erhielten die Mädchen und Jungen für sie ganz neue Eindrücke über bisher fremde Kulturen. Sie lernten diese Kulturen als Bereicherung der Stadt und ihres Alltags kennen und schätzen. Die so gewonnenen Erkenntnisse wurden in weiterführender Projektarbeit je nach Wunsch und Interessenlage der Jugendlichen fortgesetzt.

Internationale Jugendbegegnungen in viele Länder Europas führten zu Freundschaften über Ländergrenzen hinweg. In Polen waren diese Begegnungen mit weiteren Lerneffekten verbunden. Bei Projektarbeiten in der KZ-Gedenkstätte Majdanek erforschten die Jugendlichen persönliche Geschichten von Häftlingen und setzten sich mit Folgen von Fremden- und Völkerhass auseinander.