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Aus dem Praxislernen

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Praktische Kenntnisse überzeugten

Danny (17) hat sich im Praxislernen schulisch stark verbessert. „Erst hatte ich lauter Vieren und Fünfen. Jetzt stehe ich zwischen zwei und drei“, sagt er. Und auch einen Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf als Koch hat Danny in der Tasche. „Die Ausbildung habe ich durch das Praxislernen bekommen. Bei KIDS & CO habe ich Schneidtechniken und Garverfahren geübt und viele Rezepte ausprobiert.“ Von der Berufsberaterin erhielt Danny Informationen über freie Ausbildungsstellen, bewarb sich und überzeugte beim Probearbeiten mit seinen praktischen Fähigkeiten. Im August beginnt seine Ausbildung als Koch im Köpenicker Restaurant Seeterassen. Inzwischen hat Danny die Hälfte seiner Ausbildungszeit geschafft. Ihm gefällt die Arbeit auch wenn es manchmal viel Stress bedeutet, sein Chef ist mit ihm sehr zufrieden, auch in der Berufsschule kommt Danny zurecht.

Als Gastronom die Welt kennen lernen

Eldin (16) gehört zu den ersten Schulabgängern der Praxisklassen. „Das Praxislernen hat mir Perspektiven eröffnet, die ich vorher nicht hatte“, sagt er. Denn noch vor zwei Jahren traute man ihm den Schulabschluss kaum zu. Nun beendet er das Projekt mit dem erweiterten Berufsbildungsabschluss und hat den Ausbildungsvertrag in seinem Wunschberuf schon in der Tasche. „Ich beginne eine Lehre als Hotelfachmann im Hotel Flora in Fredersdorf“, sagt er. Dass ihm die Arbeit im Service liegt, fand er im Praxislernen in den vergangenen 2 Schuljahren heraus. „Ich habe drei Berufsfelder getestet. Aber Service hat mir gleich am meisten Spaß gemacht. Man hat mit verschiedensten Menschen zu tun und lernt immer dazu.“ Eldin ist seinem Ausbilder dankbar. „Herr Krankemann hat mir Vieles gut erklärt. Das hat meinen Berufswunsch verstärkt. Und auch im Bewerbungsprozess bekam ich Unterstützung“. Eldin hat nicht nur eine Bewerbung versendet und am Ende sogar mehrere Vorstellungsgespräche gehabt. „Als die zweite Zusage für eine Ausbildung kam, hatte ich in Fredersdorf aber schon unterschrieben“, sagt er und freut sich auf die Lehrzeit in dem kleinen Familienhotel. Nach der Ausbildung will er sich auf einem Schiff bewerben und als Gastronom die Welt erkunden.

Startklar für die Tischlerlehre

Enrico (16) wollte schon immer Tischler werden. Im Praxislernen hat sich dieser Berufswunsch noch einmal gefestigt. „Bei KIDS & CO habe ich gelernt mit Stemmeisen, Hammer und anderen Werkzeugen richtig umzugehen. Dann haben wir eine Achteck-bank gebaut“, sagt er. In Klasse 10 war Enrico überwiegend im Dauerpraktikum in einer Marzahner Möbeltischlerei. Leider hat es aus betrieblichen Gründen am Ende mit der Übernahme in Ausbildung nicht geklappt. Doch Enrico ließ sich nicht entmutigen, bewarb sich weiter und fängt nun eine Tischlerausbildung in der renommierten Berliner Tischlerei Wehner an.

Finde deinen Traum

Felix (19) sagt rückblickend: „Ich bin zwar zu Beginn von Klasse 9 völlig unwissend ins Praxislernen gerutscht und hatte zunächst keine Lust darauf, aber ohne das Praxislernen hätte ich meine jetzige tolle Ausbildung im Cafe Amitola nie bekommen“. Felix brauchte die Zeit im Projekt, um seine Stärken herauszufinden. Nach kurzer Erprobung im Handwerk entschied er sich für das Berufsfeld Gastgewerbe, speziell für den Service. In Klasse 10 war er bereits zwei Tage wöchentlich im Praktikumsbetrieb, schaffte den Schulabschluss und startete in Ausbildung. Sein Tipp: „Für Schüler, die für sich keine Perspektive sehen und nicht wissen, was sie machen sollen, ist das Praxislernen eine gute Adresse.“

Wecke den Erfindergeist

Jerome (17) kam schon in Klasse 8 zu KIDS & CO. Er war schulmüde, fand jedoch über das Dauerpraktikum und die Betreuung im BerufeHaus SONNENECK wieder einen Zugang zum Lernen. „Hier hat man an mich geglaubt und mir die Chance gegeben, mich auszuprobieren“, sagt er. „Das hat funktioniert. Damit hat mir das Praxislernen viele Türen geöffnet“, so Jerome. Für seine Projektarbeit – den maßstabsgerechten Nachbau des Fahrgeschäftes Breakdancer – erhielt er den ersten Förderpreis für praktisches Lernen im Land Berlin. In 1,5 Jahren Tüfteln am Modell lernte er viele Arbeitstechniken rund um Holz-, Metall- und Elektroarbeiten kennen, entwickelte Kreativität und eigenständiges Handeln und trainierte den Umgang mit Maschinen, wie einer Drechselbank und einer Bandsäge. Auch den Schulabschluss schaffte Jerome erfolgreich. Damit war sein Weg in Ausbildung geebnet. Jerome startete nahtlos in seine Wunschausbildung als Physiotherapeut.

Zielstrebig auf Erfolgskurs

Romina (17) entschied sich im zehnten Schuljahr für das Praxislernen. In der 9. Klasse hatte sie die Prüfungen nicht geschafft. „Ich wollte einen guten Schulabschluss erreichen“, sagt sie. „Und ich hatte auch schon berufliche Ziele“. Im Berufsfeld Hauswirtschaft kam sie diesem Ziel – einer Ausbildung als Krankenschwester – am nächsten. Zusätzlich nutzte Romina auch den bei KIDS & CO angebotenen Förderunterricht.

„Im Laufe des Schuljahres habe ich herausgefunden, dass meine Begabung mehr im handwerklichen Bereich liegt“, schätzt Romina nach vier Praktika im Krankenhaus und zwei weiteren in einem Friseurladen ein. Mit Abschluss von Klasse 10 entschied sie sich deshalb für die Friseurausbildung. Den erweiterten Berufsbildungsabschluss schaffte sie auf Anhieb. Was Romina auf ihrem Weg in Ausbildung ganz besonders stärkte, war ein Praktikum in Spanien. „Das war super. Ich habe 6 Wochen in Sevilla in einer Sommerschule für Kinder gearbeitet“. Dabei festigte sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse in Englisch und Spanisch, sondern tankte auch viel Selbstvertrauen. „Was ich gelernt habe, gebe ich gern an andere Jugendliche weiter. Sie sollen sich einfach trauen und ihre Chancen nutzen. Ich werde während meiner Lehre sparen und kann mir eine Zukunft in Spanien sehr gut vorstellen!“