Home > Aus dem Auslandspraktikum

Aus dem Auslandspraktikum

Wählen Sie einen Teilnehmer durch Klicken auf sein Foto aus, um mehr über ihn zu erfahren.

imgimg img img img img img img img img img
 

Anita, Teilnehmerin einer Gruppe junger Menschen mit psychischer Beeinträchtigung aus Berlin

Gastorganisation: Embrace Cooperation Ltd

Aufenthalt: Okt 2012

Im Rahmen eines zweiwöchigen Arbeitspraktikums in Großbritannien konnte ich einen kleinen Einblick in das Offshoots Permaculture Project gewinnen. Das Offshoots ist ein blühender Frucht- und Gemüsegarten und gleichzeitig Lehrzentrum für Nachhaltigkeit und gesunde Lebensweise. In den Werkstätten werden Kurse angeboten, die z.B. mit Ökobau, Wiederverwendbarkeit und Kompostierung zu tun haben. Zusätzlich bietet Offshoots Schul- und Gemeinschaftsgruppen Projekte an – speziell auch für junge Menschen mit Schwierigkeiten beim Lernen. Ein Schwerpunkt ist es, Menschen mit Problemen der psychischen Verfassung Hilfestellung beim Arbeiten zu geben.

Der Offshoots Permaculture Garten in Burnley war ursprünglich der ummauerte Gemüsegarten von Townley Hall (Schloss). Seine vier Gebäude sind umweltfreundlich aus verschiedenen natürlichen Materialien gebaut und werden mit Windkraft und Sonnenenergie betrieben. Offshoots betreibt einen Baumkindergarten, der mit einigen Samen begonnen wurde. Ein recht junges Projekt ist die Wiederansiedlung der schwarzen englischen Honigbiene, die schon fast ausgestorben war. Das Projekt hat bereits mehrere nationale und internationale Preise gewonnen, was die Offshootsgemeinde in ihrer engagierten Arbeit bestärkt. Den Garten in Burnley besuchen jährlich 6000 Menschen. Das Offshoots Permaculture Project stellt ein Arbeitsbeispiel dar, wie ein Garten auf engsten Raum gedeihen kann unter Anwendung umweltfreundlicher Technologien. Trotz der kurzen Zeit, die ich in diesem Projekt gearbeitet habe, hatte ich viel Spaß und traf auf ein sehr umsichtiges und hilfsbereites Arbeitsteam.

Anna, Bürokauffrau aus Bonn

Gastorganisation: ETS

Aufenthalt: November 2012

Nach Projektende: „Die letzten Tage in Wales waren einerseits schön und andererseits auch ziemlich traurig. Der Abschied ist mir echt schwer gefallen, aber ich werde auf jeden Fall hierher zurückkehren. Habe so viele unglaubliche Menschen kennengelernt, dass war einfach einmalig.

Das Praktikum hat mir viel gebracht und mich auch selbstständiger gemacht im Umgang mit der englischen Sprache. Alles war perfekt, kann mich über nichts beschweren. Es war einfach perfekt.

Bin super zu Hause angekommen, hatte ne gute Reise zurück nach Hause. Es fühlte sich allerdings erst mal fremd an wieder zu Hause zu sein...

Vielen, vielen Dank an KIDS & CO für die tolle Organisation. You did a good Job!“

Attila, Ökonom aus Worms

Gastorganisation: Embrace Cooperation Ltd

Aufenthalt: April 2013

Wie bist Du auf das Programm Leonardo da Vinci und unser Projekt aufmerksam geworden?

Nach dem Studium habe ich im Internet nach geeigneten Arbeitsplätzen recherchiert. Dabei bin ich auf das Leonardo da Vinci Programm gestoßen. Danach ging alles ganz schnell... kurze Vorbereitung bei KIDS & CO und nun bin ich in Burnley, Nordengland.

Wie kommst Du klar mit dem Leben und Arbeiten im anderen Land und was bringt es Dir für Deine Zukunft?

Ich bin als Projektassistent tätig. Zu meinen täglichen Aufgaben gehören unter anderem die Kontaktaufnahme zu Projektpartnern, Budgetplanung, Übersetzungstätigkeiten sowie allgemeine administrative Tätigkeiten.

Was mir hier besonders auffällt, ist der höfliche Umgang der Menschen untereinander. Die Engländer sind sehr offen und hilfsbereit. Deutsche sind gerne gesehen und werden herzlich aufgenommen. Durch den Aufenthalt hier konnte ich meine Sprachkenntnisse deutlich erweitern. Mein Selbstbewusstsein wurde durch den netten und offenen Umgang mit den Menschen gestärkt. Es ist eine Bereicherung für meine persönliche Entwicklung eine andere Kultur mit ihren Traditionen und Gewohnheiten kennen zu lernen. Der Aufenthalt hat mir vor allem gezeigt wo meine Stärken und Schwächen liegen und in welche Richtung mein weiterer beruflicher Werdegang gehen soll.

Würdest Du das Projekt und das Programm Leonardo Da Vinci weiterempfehlen?

Ich würde das Projekt jedem empfehlen, der eine andere Kultur kennen lernen und interkulturelle Kompetenzen sammeln möchte. Der Austausch erweitert den eigenen Horizont und enthüllt die eigenen Stärken und Schwächen. Außerdem ist ein Auslandaufenthalt in der heutigen Arbeitswelt ein gern gesehenes Plus und erhöht die Arbeitsmarktchancen deutlich.

Doreen, Bürokraft aus Berlin

Gastorganisation: Embrace Cooperation Ltd

Aufenthalt: November 2012

Nach 8 Wochen Praktikum in einem Büro in Burnley: „Meine Erfahrungen mit dem Auslandsaufenthalt waren gut. Ich war insgesamt zweimal in UK. Es hat mir gut gefallen und ich würde es jederzeit wieder tun. Ich bin so begeistert, dass ich jetzt mein Leben ändern möchte. KIDS & CO steht mir immer mit Rat und Tat zur Seite und auch mit meinen englischen Bewerbungsunterlagen halfen sie mir.“

Julia, Kommunikationswissenschaftlerin aus Stuttgart

Gastorganisation: Embrace Cooperation Ltd

Aufenthalt: November 2012

"Endlich war ich also in London, und nichts machte mir mehr Spaß, als den ganzen Tag in meinem neuen Revier herumzuschlendern. London kam mir vor wie ein Haus mit fünftausend verschiedenen Zimmern; der ganze Reiz lag darin, zu entdecken, wie die Zimmer untereinander verbunden waren, und sie allmählich alle zu durchlaufen." (Aus: Hanif Kureishi „Der Buddha aus der Vorstadt“)

Immerhin schon fast fünf Wochen lebe ich jetzt in London und genau so, wie es der britische Schriftsteller Hanif Kureishi beschreibt, ergeht es mir in dieser atemberaubenden Weltstadt.

Ich wollte unbedingt nach meinem Studium noch Auslandserfahrung sammeln. Gerade in meinem Beruf ist es wichtig, sich international zurechtzufinden und die englische Sprache zu beherrschen. Direkt nach Abgabe meiner Masterthesis bin ich dann nach London geflogen. Hier lebe ich in Peckham, auf der nördlichen Seite der Themse, in einer WG mit einem 45jährigen gebürtigen Nigerianer, der mich herzlich in meinem neuen Leben Willkommen geheißen hat. Auch bei meiner Arbeit, einer Internetfirma in der ich für den Bereich E-Marketing zuständig bin, wurde ich herzlich aufgenommen. Ich muss sagen, dass ich anfangs befürchtet hatte, mich nur ungenügend verständigen zu können. Allerdings sind die Menschen hier „Ausländer“ gewöhnt und geben sich wirklich Mühe, damit man auch alles versteht. Dies ist umso wichtiger, da in London die verschiedensten Kulturen und Sprachen aufeinandertreffen.

Mir war es wichtig, neue Eindrücke zu sammeln und ein „anderes“ Leben kennen zu lernen, als ich es gewöhnt war. Dieses Ziel wurde bereits jetzt erfüllt und erfüllt sich jeden Tag neu. Vor allem in Peckham wo ich lebe, und wo ein Großteil der Bewohner Schwarze sind (für mich eine völlig neue Erfahrung), als auch bei der Arbeit lerne ich Dinge, die für mich und mein späteres (Arbeits-)Leben von Vorteil sind und mir helfen, mich auch in neuen Umgebungen zurechtzufinden. Und jeden Tag entdecke ich neue, wunderschöne Plätze und Sehenswürdigkeiten in dieser großartigen Stadt, in der das Leben nur so pulsiert.

Michel, Sebastian und Markus, Teilnehmer einer Gruppe junger Menschen mit psychischer Beeinträchtigung aus Berlin

Gastorganisation: Embrace Cooperation Ltd

Aufenthalt: Oktober 2012

Michel: Ich war in der „British Heart Foundation“ und habe in einem Charityshop Lagerarbeiten gemacht. Ich konnte auch Liverpool besuchen. Vor allem habe ich gelernt, trotz geringer Englischkenntnisse klar zu kommen und mich in Burnley zurecht zu finden. Es war eine entspannte Atmosphäre mit vielen neuen Eindrücken.

Sebastian: Mein Praktikum war in Offshoots, wo ich als Gärtner gearbeitet habe. Die Arbeitsatmosphäre und die Stimmung waren relaxter als bei uns in Deutschland. Ich bin selbstbewusster geworden und traue mir mehr zu – auch in Bezug auf Englisch. Ich kann nur jedem empfehlen – nutzt das Programm!

Markus: Ich habe ein Praktikum als Sozialhelfer im „Thursby garden“ gemacht. Die Freundlichkeit und Offenheit der Engländer hat mir sehr gefallen. Ich möchte gern noch einmal an so einem Projekt teilnehmen und vielleicht länger bleiben um meine Sprachkenntnisse zu verbessern und die Kultur kennen zu lernen. Es war ein tolles Erlebnis mit vielen Eindrücken.

Paul, KfZ-Mechatroniker aus Suhl

Gastorganisation: Embrace Cooperation Ltd

Aufenthalt: April 2011

Nach einem 6-monatigen Praktikum in einer KfZ-Werkstatt nahe Burnley:

„Ich konnte leider nicht am Rückkehrertreffen in Berlin teilnehmen. Ich musste meinen Umzug nach Frankfurt vorbereiten. Ja, ich habe jetzt einen neuen Job in Frankfurt am Main! Und ich kann sagen, dass ich ihn zu einem großen Teil meinem Englandaufenthalt zu verdanken habe. Mein neuer Chef begrüßte mich zum Vorstellungsgespräch mit der Frage: „Wissen Sie, warum Sie heute hier sind?" Er sagte: "Sie sitzen hier, weil Sie nach England gegangen sind, um sich weiterzubilden und dafür ihren unbefristeten Arbeitsvertrag in Suhl gekündigt haben ohne zu wissen was in einem halben Jahr ist".

Das fand er richtig gut. Ich denke mit meinem neuen Job hier in Frankfurt habe ich eine neue Herausforderung für mich gefunden. Ich kann hier viel lernen und bin von der Kleinstadt in eine Großstadt gegangen.

Anita, Teilnehmerin einer Gruppe junger Menschen mit psychischer Beeinträchtigung aus Berlin

Gastorganisation: Embrace Cooperation Ltd

Aufenthalt: Oktober 2012

Als integrationsferner Jugendlicher wurde Robert vom JobCenter in unsere berufsorientierende Maßnahme „Fit im Handwerk“ zugewiesen. Er hatte seine Ausbildung abgebrochen. Akute Probleme, wie eine hohe Verschuldung und drohende Wohnungslosigkeit lähmten ihn, so dass er keine Motivation für eine berufliche Entwicklung zeigte. Was kann man tun in einer scheinbar ausweglosen Situation? Robert sprach mit unseren Sozialarbeitern und gemeinsam erarbeiteten sie Wege aus der Krise. Robert erfüllte seinen Teil der getroffenen Abmachungen: er war zuverlässig, arbeitete aktiv im Projekt mit, stellte sich dem ganzen Ausmaß seiner Probleme und erarbeitete mit der Sozialpädagogin Schritte zu deren Lösung. Schnell erlebte er nun erste Erfolge. Er konnte seine Wohnung behalten. Gläubiger wurden angeschrieben und zusammen mit der Schuldnerberatung die Privatinsolvenz vorbereitet. Zugleich erlebte Robert Anerkennung im Team. Er zeigte Freude bei der Arbeit und brachte sich in zusätzliche Aktivitäten vom Fußballtraining bis zum binationalen Projekt mit englischen Jugendlichen ein. Seine Zuverlässigkeit, sein Fleiß und seine Einsatzbereitschaft führten dazu, dass wir für Robert ein Praktikum in einer Mahlsdorfer Firma für Gebäudeservice organisierten. Robert überzeugte auch hier, so dass er sogar eine Ausbildungsstelle als Gebäudereiniger angeboten bekam. Sein erstes Lehrjahr ist inzwischen fast beendet. Robert hat – ebenso wie der Betrieb – diese Entscheidung nicht bereut. Der Prozess, Schulden abzuarbeiten und individuelle Probleme zu lösen, dauert an. Doch Robert stellt sich dieser Herausforderung – mit Selbstbewusstsein und neuem Lebensmut. Dabei kann er weiter auf unsere Unterstützung zählen.

Tabea, Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau, 2. Lehrjahr

Gastorganisation: Embrace Cooperation Ltd

Aufenthalt: Juli 2013

Wie bist Du zu dem Auslandspraktikum gekommen?

Durch Internetrecherche und sehr viel Glück! Ich war schon kurz davor aufzugeben, weil ich unbedingt ein Praktikum in England machen wollte, aber nur Projekte gefunden habe, die ich mir nicht hätte leisten können. Da bin ich in letzter Minute auf das Programm Leonardo da Vinci gestoßen und darüber auf die Seite von KIDS & CO. Ich war begeistert dass ich ein Projekt gefunden hatte, das extra auf Azubis abgestimmt ist. Eine Nachricht an das Team von KIDS & CO und ich konnte mein Glück kaum fassen, ich war dabei!

Wie kommst Du klar mit dem Leben und Arbeiten im andern Land?

Ich komme sehr gut zurecht, weil alle sehr hilfsbereit sind. Ich bin nicht auf mich allein gestellt, weil immer jemand von KIDS & CO oder Embrace für meine Fragen da ist. Die englischen Kollegen sind sehr bemüht und sorgen dafür, dass ich mich wohl fühle und gut in das Arbeitsleben einfügen kann. Eingelebt habe ich mich ganz schnell, da mir die englische Kultur schon vertraut war und ich den Lebensstil sehr mag.

Wo hast Du Dein Praktikum gemacht und wie passt es in Deine Ausbildung?

Ich war in der Towneley Hall, einem sehr eindrucksvollen alten Gebäude, das als Museum und Veranstaltungsort dient. Dort konnte ich an einigen Veranstaltungen wie z.B. Hochzeiten oder einem Charity Lunch teilnehmen. Mein Ausbildungsberuf zur Veranstaltungsfrau ist sehr spannend und vielseitig und so konnte ich einen tollen Einblick in verschiedene Arten von Veranstaltungen bekommen.

Was bringt Dir das Praktikum für Deine Zukunft?

Jede Menge Erfahrungen und Entwicklungsmöglichkeiten! Sei es beruflich oder in meiner Persönlichkeit. Es ist immer gut einen Auslandsaufenthalt, der auch noch so gut zertifiziert wird, vorlegen zu können!

Würdest Du das Mobilitätsprogramm Leonardo da Vinci weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Die Begleitung und Unterstützung, sei es finanziell oder persönlich, ist sehr gut. Ohne Leonardo da Vinci hätte ich so eine tolle Erfahrung nicht machen können!

Tim, Wartungsmechaniker für Heizungs- und Klimaanlagen aus Düsseldorf

Gastorganisation: ETS

Aufenthalt: Mai 2013

Wie kam es zu Deiner Teilnahme am Projekt und dem Programm Leonardo da Vinci?

Die Handwerkskammer Düsseldorf hat mir von dieser Möglichkeit erzählt und den Kontakt zu KIDS & CO vermittelt.

Wo warst Du und was hast Du konkret gemacht?

Ich habe bei der Firma JPW-Construction in Machnylleth in Wales gearbeitet. Die Firma plant, baut und verkauft Passivhäuser. In der Firma gab es nur meinen Chef und mich. Ich habe viel mit Excel gearbeitet und habe Kalkulationen aufgestellt für den Bau von Heizungs- und Lüftungssystemen. Ab und zu war ich auch draußen auf der Baustelle und habe Anlagen in Betrieb genommen. Gelegentlich habe ich auch Anlagen und Häuser in 3D Programmen gezeichnet.? Außerdem habe ich viel Kontakt mit den Kunden und Lieferanten gehabt, habe viel Telefondienst übernommen. Ich habe auch im Auftrag der Firma Messen besucht und mich weitergebildet. Es war eine sehr lehrreiche und interessante Zeit für mich.

Bleibt Dir etwas besonders in Erinnerung und hatte der Aufenthalt vielleicht schon Auswirkungen auf Deine Zukunft?

In Erinnerung bleiben mir auf jeden Fall die vielen Reisen die ich gemacht habe, die vielen netten Leute die ich kennen gelernt habe und dass ich nun so gut Englisch kann.?

Vieles, besonders die Englischkenntnisse und die Erfahrung nutzen mir für die Zukunft. Ich konnte meine Fachkenntnisse im Bereich der regenerativen Energien und Passivhäuser ausbauen und habe mich entschieden, auch in Deutschland in diesem Bereich weiterzuarbeiten. Deswegen hat mir der Aufenthalt auch für meine weitere Lebensplanung sehr geholfen.

Würdest Du das Projekt und das Programm Leonardo Da Vinci weiterempfehlen?

In Erinnerung bleiben mir auf jeden Fall die vielen Reisen die ich gemacht habe, die vielen netten Leute die ich kennen gelernt habe und dass ich nun so gut Englisch kann.?

Auf jeden Fall würde ich den Aufenthalt weiterempfehlen. Von dieser Möglichkeit kann man als junger Mensch nur profitieren. Ich habe es sehr genossen.