Home >  Lernen > Berufsorientierung > Integration durch Austausch > Eindrücke von Teilnehmer/innen

Eindrücke von Teilnehmer/innen

Wählen Sie einen Teilnehmer durch Klicken auf sein Foto aus, um mehr über ihn zu erfahren.

img img img img img img img img img img img img img img img img img
 

Felix R. (19)

Bei meinem Englandpraktikum war ich in einem Charityshop eingesetzt. Das brachte mir anschließend in Deutschland den gewünschten Ausbildungsplatz als Einzelhandelskaufmann. Deshalb kann ich IdA nur jedem empfehlen. Auch wenn es nicht immer einfach war. Ich konnte mich zum Beispiel nur mit Händen und Füßen verständigen, aber ich habe mich getraut und wurde freundlich aufgenommen.

Florian M. (23)

Als Fahrradmonteur gelang es mir nicht, eine Arbeit zu finden.

Im Jobcenter hörte ich dann vom IdA-Projekt und war begeistert. In der Vorbereitungszeit wurde ich in der KfZ-Werkstatt von KIDS & CO eingesetzt und hatte viel Unterstützung bei Bewerbungen. Beim Besuch einer Ausbildungsmesse konnte ich mit meinen Unterlagen und dem bevorstehenden Auslandspraktikum überzeugen und bekam gleich vor Ort die Zusage für einen Ausbildungsplatz als Elektroniker für Betriebstechnik.

In England habe ich in einem PC-Laden gearbeitet. Ich fand das entspannte Arbeitsklima und die moderaten Arbeitszeiten toll. Auch für mein weiteres Leben konnte ich Vieles mitnehmen – vor allem kleine Dinge wie Geld richtig einteilen. Das hilft mir jetzt bei der Ausbildung in Freiberg – weit weg von der Familie in Berlin.

Markus G. (24)

In England hat es mir sehr gefallen! Ich konnte anfangs kaum englisch, jetzt bin ich gut. Ich halte immer noch Kontakt zu einigen Leuten dort und ich weiß, dass ich nun in England, den USA oder sonst wo auf der Welt arbeiten könnte. Aber erst mal beginne ich jetzt eine Ausbildung als Maurer.

Paul H. (23)

Ich wollte schon immer Koch werden. Wegen Lernschwierigkeiten habe ich mich lange vergeblich beworben. Die Zuweisung des Jobcenters zu IdA war dann die Chance für mich.

Ich habe 8 Wochen in England gelebt und in einem Restaurant gearbeitet. Das Stables Cafe ist ein gut besuchter Ort im Gutspark von Burnley. Ich wurde im Service eingesetzt – musste also lernen mit den Gästen englisch zu sprechen, ihre Bestellungen zu verstehen und an die Küche weiter zu geben. Weil das schon in England schnell immer besser klappte, hatte mir das Stables eine Lehrstelle angeboten. Leider reichten die Mittel nicht für das tägliche Leben, so dass ich den Vertrag nicht annehmen konnte und zurück nach Berlin ging.

Hier fand ich wenige Wochen später eine Lehrstelle im Charlottenburger Restaurant April. Meine Türöffner waren das Auslandspraktikum und die gute Begleitung von KIDS & CO in England und im Bewerbungsprozess. Danke dafür.

Petr R. (23)

Durch IdA bin ich selbstbewusster geworden, habe in der Firma J2 Computers Berufserfahrungen gesammelt, englisch gelernt und nun auch meine Traumausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration bekommen. Trotz Abitur hatte ich zuvor nur Absagen von Ausbildungsbetrieben bekommen – auch weil ich nicht so gut englisch konnte.

Bei meiner Rückkehr nach Deutschland hatte ich dann gleich vier Vorstellungsgespräche und zwei Zusagen. Das England-Praktikum wurde in allen Betrieben hinterfragt und ganz klar als Plus gewertet.

Stefanie T. (25)

Meine Ausbildung als Verkäuferin habe ich nach der Schule nur gemacht, weil Aldi mich angenommen hatte und ich nicht zu Hause sitzen wollte. Ich habe schnell gemerkt, dass der Handel nicht mein Ding ist, wollte aber nicht aufgeben und habe die Ausbildung beendet. Ein Wechsel in eine andere Tätigkeit war dann recht schwierig. Ich hatte schließlich einen Beruf!

So habe ich mich einige Jahre von Minijob zu Minijob durchgehangelt bis mir das Jobcenter eine Zuweisung zu IdA gab. Ich war 8 Wochen in Burnley, Nordengland, und habe in einem Charity-Shop gearbeitet.

Was ich von dort mitgebracht habe sind gute Englischkenntnisse, das Wissen, dass ich auch anderswo in der Welt leben und arbeiten könnte und das Selbstbewusstsein für einen Neubeginn. Nach meiner Rückkehr habe ich mich für eine schulische Ausbildung als Mediengestalterin / Grafikdesignerin angemeldet und wurde angenommen.

Sven K. (24)

In England leben und arbeiten – das war für mich zunächst ein Abenteuer und eine Chance, die ich ohne IdA nicht bekommen hätte. Ich habe keine Ausbildung - wollte schon immer lieber arbeiten - und war vor England bei KIDS & CO in der Malerwerkstatt.

In Burnley habe ich in einem Altenheim als Reinigungskraft gearbeitet.

Obwohl ich die Sprache nicht so gut gelernt habe, ist es mir gelungen, Kontakte zu jungen Engländern zu knüpfen und neue Freunde zu finden. Es war eine tolle Zeit.

Meine Praxiserfahrung habe ich dann gleich für Bewerbungen genutzt und einen Job als Roomboy in einem Hotel bekommen. Auch hier bin ich für Reinigung zuständig. Das Auslandspraktikum war ein wichtiges Argument für meinen Chef und mein eigentlicher Türöffner!

Timo R. (20)

Das IdA-Projekt hat mir in meiner Berufswegplanung sehr geholfen. Meine Interessen lagen bei Medien und Sozialem. In der Vorbereitung bei KIDS & CO habe ich in einem Filmprojekt mitgearbeitet. In England war ich dann in einem sozialen Projekt. Mein Fazit: Ich bin selbstbewusster und selbstständiger geworden und habe meine Englischkenntnisse stark verbessert. Jetzt beginne ich eine Ausbildung als Mediengestalter Bild/Ton.

Yvonne B. (23)

Ich lerne Tierpflegerin – habe gerade das erste Ausbildungsjahr abgeschlossen. Das ich hier Erfolg hatte verdanke ich auch dem IdA-Projekt. Beim Praktikum in London habe ich nicht nur mein Englisch verbessert, sondern mit Tieren gearbeitet und meinen Berufswunsch weiter gefestigt. Das überzeugte den Ausbildungsbetrieb und ist für mich ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Traumjob als Tiertrainerin.

Dennis (20)

Beim Auslandspraktikum in Ungarn konnte ich beruflich und persönlich neue Erfahrungen sammeln, mich selbst austesten und selbstständiger werden. Das Arbeitsklima in meinem Betrieb – einer Küche - war sehr familiär. Die Chefs waren freundlich und nicht so fordernd, wie ich es in Deutschland erlebt habe. Mein Berufswunsch steht jetzt fest. Ich bewerbe mich für eine Ausbildung als Koch.

Jesica (32)

Das Auslandspraktikum in Ungarn war für mich die erste Erfahrung, wie man als junge Mutter Arbeit und Kind unter einen Hut bringen kann. Ich konnte meinen kleinen Sohn mitnehmen. Er wurde in einem ungarischen Kindergarten sehr gut betreut. Ich selbst hatte einen interessanten Praktikumsplatz in einer bilingualen Kita. Mein Berufswahlspektrum hat sich durch die gemachten Erfahrungen vergrößert. Damit wurde das Projekt tatsächlich zu meiner Eintrittskarte in Arbeit. Ich habe mich an einer Berliner Volkshochschule beworben und wurde angenommen. Als Sprachlehrerin vermittle ich nun meine spanische Muttersprache an interessierte Erwachsene.

Louis (18)

Als ich im Jobcenter vom IdA-Projekt erfuhr, war ich sofort dabei. Nach 8 Wochen Praktikum in Frankreich kann ich nun sagen: Es war eine schöne Erfahrung. Ich habe die Sprache immer besser verstanden und konnte mich beruflich und persönlich ausprobieren. Ich habe erlebt, dass ich eigenständig gut klar komme, habe mich nach der Rückkehr gleich beworben und nun den gewünschten Ausbildungsplatz als Informationselektroniker für Bürosystemtechnik in der Tasche.

Meliha (23)

Ich erfuhr durch eine Freundin von dem IdA Projekt. Nach meinem Praktikum in Frankreich habe ich gemerkt, dass ich selbstständiger geworden bin und mir mehr zutraue. Ich will mehr reisen und Neues kennen lernen. Auch im Bewerbungsgespräch für meine Ausbildung zur Sozialassistentin war das Praktikum in einer Vorschule in Metz ein Plus. Ich wurde sofort von der Direktorin auf meinen Frankreichaufenthalt angesprochen. Dank IdA habe ich den Ausbildungsplatz bekommen und eine schöne Erfahrung gemacht.

Olga (18)

Ich kann nur jedem empfehlen, den Schritt ins Ausland zu wagen. Das IdA-Projekt ist eine tolle Chance! Ich habe in Ungarn viel Neues erlebt und neue Situationen bewältigt. Dabei habe ich auch über mich selbst viel gelernt, habe meinen Alltag selbstständig gestaltet und beruflich zum Beispiel neue Programmkenntnisse am PC erworben. Mein Englisch muss ich in Vorbereitung auf die gewünschte Ausbildung als Veranstaltungskauffrau noch verbessern. Damit habe ich jetzt angefangen. Den Ausbildungsplatz habe ich bei Arcor-Hotels sofort gefunden – dank meines Auslandspraktikums.

Sarah (20)

Ich habe durch mein Praktikum bei KIDS & CO im Hort der Grundschule unter dem Regenbogen von IdA erfahren und war sofort interessiert, vor allem, weil ich meinen kleinen Sohn mitnehmen konnte. In Frankreich war ich ebenfalls in einer Grundschule eingesetzt. Es war interessant die Unterschiede in der Arbeit mit Kindern zu sehen. Mir gefällt das deutsche System besser, weil es lockerer und weniger streng ist. Ich habe viel gelernt, konnte meine Englisch- und Französischkenntnisse verbessern und nutze die Erfahrungen aus Frankreich für meine berufliche Zukunft nach einer Ausbildung zur Erzieherin. Durch IdA bin ich entspannter und ruhiger geworden und habe das Leben mit der Gruppe genossen – das fehlt mir jetzt sehr.

Theo (21)

In unserem Jugendclub wurde das IdA-Projekt vorgestellt. Da hieß es: Theo, das wär doch was für Dich? Ich habe mich also angemeldet. Und das war gut so! Ich habe mich für eine Ausbildung im Gastgewerbe interessiert und konnte mich in Frankreich 8 Wochen im Service eines Restaurants ausprobieren. Sprachlich habe ich dabei viel gelernt, mich aber auch über nachsichtige Gäste gefreut, die mir auf der Karte gezeigt haben, was sie bestellen möchten. Auf jeden Fall stand nach Frankreich mein Berufswunsch endgültig fest. Ich habe mich in Berlin beworben und wurde in einem 4-Sterne-Hotel angenommen. Ohne IdA und das Auslandspraktikum hätte ich mit meinem schlechten Schulabschluss so eine tolle Lehrstelle nie bekommen!



Praktikum in London – Ein Erfahrungsbericht der Teilnehmer/innen aus dem IdA-Projekt 2012-2014


Teil II – Ein Jahr danach